
Ich bin Musikwissenschaftlerin, weil ich Noten liebe. Noten sind seit mehr als 1000 Jahren das Medium, in dem Musik aufbewahrt wird. Aber Noten insbesondere autographe Handschriften erzählen noch viel mehr über den Schreiber, die Zeit und die Umstände der Entstehung. Ich liebe es, durch solche historischen Dokumente durch die Zeit zu reisen und den Komponisten über die Schulter zu schauen.
Studiert habe ich an der TU-Berlin Musikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften und habe mit dem akademischen Grad Magistra Artium abgeschlossen. Während ich an meinem Promotionsprojekt arbeite, bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Künste Berlin. Dort darf ich Seminare geben und angehenden Musiker:innen und Lehrer:innen meine Faszination für die Wissenschaft und die Noten weitergeben. Ein paar pragmatische Handreichungen zum Überleben im Fachbereich und zum erfolgreichen Abschluss der Bachelorarbeit gibt es von mir auch.
Musik mache ich auch – in meiner Freizeit. Seit meiner Kindheit spiele ich Mandoline und mache das nach wie vor. Ich bin Mitglied im Köpenicker Zupforchester, im Landeszupforchester Berlin und habe vor kurzem mit drei Freunden das Eulenspiegel Zupfquartett gegründet.
In der Zupfmusikszene bin ich seit meiner Jugend auch ehrenamtlich engagiert, denn nichts passiert von allein. Jede Community und jedes Projekt lebt durch die Menschen, die damit verbunden sind.